Wer will fleißige Handwerker sehen…

Siebtklässler der Realschule plus Lahnstein beim Internationalen Bund in Koblenz

Das Thema des Übergangs von der Schule in den Beruf gewinnt immer mehr an Bedeutung. Auch die Realschule plus Lahnstein will ihre Absolventen möglichst gut auf das spätere Berufsleben vorbereiten und bietet daher ein breites Spektrum an berufsorientierenden Maßnahmen an. Diesmal erhielten die Siebtklässler des Berufsreifegangs die Möglichkeit, an der Potentialanalyse teilzunehmen, und waren daher am 6. und 7. März zu Gast bei dem Internationalen Bund (IB) in Koblenz.

Der IB ist einer der großen deutschen Dienstleister in den Bereichen der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit. Zu einer seiner Aufgaben gehört die Durchführung der so genannten Potentialanalyse für die Schüler. Dies ist die strukturierte Untersuchung des Vorhandenseins bestimmter Fähigkeiten und Eigenschaften. So kann das eigene Karrierepotential jedes Schülers im Hinblick auf die spätere Berufswahl ermittelt werden. Die Potentialanalyse erfasst Wissen, Fähigkeiten, Motivation und Persönlichkeitsmerkmale der jeweiligen Person.

An diesen beiden Tagen durchliefen die Siebtklässler unterschiedliche Stationen. Sie bereiteten einen Obstsalat in der Küche zu, bogen Aluminiumstäbe zu unterschiedlichen Figuren in der Metallwerkstatt, fertigten an der Werkbank einen Holzrahmen in der Holzwerkstatt an, stellten ihre Teamfähigkeit beim Bau einer Papierbrücke unter Beweis und schrieben schließlich einen Wissenstest.

Bei allen Stationen wurden die Schüler von den Mitarbeitern des Internationalen Bundes genau beobachtet. Die Beobachter achteten vor allen Dingen darauf, ob die Lernenden bei der Bewältigung der ihnen gestellten Aufgaben über bestimmte Kompetenzen verfügten. Dazu gehören u.a. Methodenkompetenz (Kann der Schüler das Problem erfassen und eine geeignete Lösungsstrategie entwickeln?) und Sozialkompetenz (Ist der Schüler fähig, mit anderen Teammitgliedern zu kooperieren?). Nicht zu unterschätzen ist auch die Reflexionskompetenz – die Fähigkeit, das eigene Handeln zu bewerten. So mussten die Schüler nach Ablauf jeder Station einen Selbstbewertungsbogen ausfüllen. Diese werden anschließend erfasst und mit den Erfassungsbögen der ‚Beobachter‘ verglichen.

Nun warten die Siebtklässler ganz gespannt auf das Ergebnis dieses Vergleichs und auf die Fortsetzung der Potentialanalyse, die im Mai stattfinden wird!

 

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