Besuch von Herrn Fuchs und seiner Freya

Im Rahmen des Thema´s „Hundeberufe“ erhielt die Hunde AG am 25.1.2017 einen Besuch von Herrn Dieter Fuchs mit seiner Freya aus Lahnstein.

Herr Fuchs ist stark sehbehindert und seine 11-jährige Labradorhündin Freya ist ein ausgebildeter Blindenführhund.

Die Gruppe traf sich in Raum 001, damit Herr Fuchs nicht so weit gehen musste. An der Klassentür hing bereits ein Schild: Freya ist im Einsatz- bitte nicht anfassen!

Das ist ungewöhnlich für die AG-Gruppe, denn das Anfassen und Streicheln ist doch das Allerschönste für die Schüler. Doch diesmal mussten sich alle beherrschen, denn Freya hatte ihr Geschirr (typisches Halsband mit Haltestange) an und war im Einsatz, d. h. sie darf nicht abgelenkt werden, sonst kann sie ihr Herrchen nicht ordentlich führen.

Herr Fuchs erzählte erstmal über seine Beeinträchtigung (Ursache der Erkrankung, etc.) und sein Leben als fast blinder Mensch. Dann berichtete er sehr ausführlich über Freyas Ausbildung mit ihrem Trainer, über das Kennenlernen und über den Umgang im Alltag mit einem Blindenführhund (Einschulungsphase für Herrchen und Hund).

Es muss viele Regeln geben, um für ihn eine sichere Situation zu schaffen. So hat Freya beispielsweise ein Glöckchen um den Hals, damit er sie hören kann, wenn sie durch den Raum geht. Ganz selbstverständlich, ohne Zögern, steckt sie ihren Kopf durch das Geschirr, wenn er das Kommando „Freya, Geschirr“ gibt. Sie sucht sofort den passenden Weg, wenn er ihr beispielsweise als Kommando sagt „Freya ,such Bahnhof“.

Sehr interessiert lauschten die Schüler den Erzählungen und hatten viele Fragen, die sie alle an Herrn Fuchs stellen konnten.

Zum Schluss zeigte uns Freya noch, wie sie ihr Herrchen durch den Raum führt und das sie den Futterbeutel wunderbar apportieren kann, aus dem sie täglich ihr Futter erhält.

Wir erhielten einen kleinen Einblick in das gemeinsame Leben von Herrn Fuchs mit seiner Freya und waren allesamt beeindruckt, wie wunderbar diese Partnerschaft funktioniert.

Herzlichen Dank für diesen Nachmittag !

 

P. Sohn-Johann

 

 

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