Schriftsteller und Doppel-Weltrekordler Stefan Gemmel wieder zu Gast an unserer Schule

„Ich wünsche mir jetzt zu Weihnachten alle Bücher von Herrn Gemmel!“, „Die Lesung mit Stefan war so cool!“ – So oder so ähnlich äußerten sich die Fünft- und Sechstklässler über die Lesung mit Stefan Gemmel, die am 28. November an der Realschule plus Lahnstein stattfand.

Unsere Schule war sehr stolz, einen der bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautoren aus Rheinland-Pfalz für das Vorlesen zu gewinnen. Stefan Gemmel blickt nämlich bereits auf 35 Veröffentlichungen zurück und gilt als Doppel-Weltrekordler im Lesen. Zum einen gelang ihm im September 2015 die schnellste Lesereise der Welt: 82 Lesungen in 13 Tagen, 10 Stunden und 7 Minuten in ganz Deutschland. Zum anderen schaffte er es im Juni 2012 sogar ins Guinness-Buch der Rekorde, indem er mit über 5.400 Kindern die größte Lesung der Welt auf die Beine stellte.

Den Lahnsteiner Schülern stellte Stefan Gemmel zwei seiner Bücher vor: seinen bereits vielen Fünftklässlern bekannten und heißgeliebten ‚Schattengreifer‘ sowie einen brandneuen Jugendroman – ‚Befreiungsschlag‘. Durch seine mitreißende szenische Darstellung während des Vorlesens bezog der Autor sein Publikum in hohem Maße mit ein. Sowohl die Schüler als auch ihre anwesenden Lehrer hörten im Laufe von beinahe 80 Minuten gebannt zu und wurden auch dazu animiert, das eine oder das andere Buch von Stefan Gemmel am Ende der Lesung zu erwerben, um herauszufinden, welche Abenteuer die Hauptfiguren sonst so bestehen.

Es wurde aber nicht nur vorgelesen. Der Gast erklärte den Schülern die Arbeit eines Schriftstellers und erläuterte, wie die Illustrationen zu seinen Büchern entstehen. Was seine jungen Zuhörer besonders faszinierte, waren seine kleinen Anekdoten über sich selbst, seine Schulzeit sowie über seine Deutschlehrerin. Diese erzählte er mit hinreißendem Witz und Humor und untermalte sie mit entsprechender Mimik und Gestik, was die Kinder zwangsläufig zum Lachen brachte. Am Ende waren sich alle einig: Das war Deutschunterricht der ganz anderen Art, welcher unbedingt wiederholt werden muss!

Maria Ackermann

 

Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz e.V.

Schülervertretung der Realschule plus Lahnstein unterstützt Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz e.V.

Trotz moderner Medizin und Behandlungsmethoden ist eine Krebserkrankung unabhängig vom Alter zunächst ein tiefer Einschnitt in den eigenen Alltag.  Wichtig ist, dass man in dieser schweren Zeit gemeinsam füreinander da ist und vor allem die erkrankte Person auf ihrem Genesungsweg unterstützt.

Die Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz e.V. hat sich genau dies zur Aufgabe gemacht und hilft betroffenen Familien mit ihren erkrankten Kindern.  Sie arbeitet sehr eng mit dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein Kemperhof Koblenz zusammen und weist ein großes Spektrum an Unterstützung auf.

Die kinderfreundliche Gestaltung von Spielzimmern und Anschaffung von Spiel- und Bastelmaterial auf der Kinderstation, die Organisation von Ausflügen und Festen für betroffene Familien, die Unterstützung der Krebsforschung oder kostenfreie kliniknahe Elternwohnungen als „Zuhause auf Zeit“ zum Erholen sind nur einige Beispiele für die Arbeit dieses Vereins.

Besonders motivierend für die erkrankten Kinder ist das Projekt „Mut-Perlen“, welches den Weg aus dem angelsächsischen Raum über die Niederlande nach Deutschland gefunden hat. Zu Beginn jeder Krebstherapie erhält jedes Kind eine lange gewachste Schnur mit drei Anfangsperlen. Eine Perle steht für die Eltern, eine Ankerperle als Symbol für die Hoffnung und eine Buchstabenperle mit dem Anfangsbuchstaben des Vornamens für das Kind selbst. Im weiteren Verlauf sammelt das Kind für jeden weiteren Eingriff, jede Behandlung oder anderweitige Vorgänge bestimmte Perlen, die diesen Vorgang symbolisieren. Diese Perlenkette hat somit zwei Vorteile für das Kind. Einerseits kann es nachvollziehen, wie weit es schon gekommen ist und andererseits nimmt die Freude am Sammeln der Perlen die Angst vor weiteren Untersuchungen und Therapien.  Je nach Ausgang der Erkrankung gibt es auch unterschiedliche Abschlussperlen. Viele ehemalige Patienten bewahren ihre Perlenkette als Schatz oder Dekoration auf und erinnern sich weniger negativ an diese schwierige Zeit.

Unsere ehemalige Schülersprecherin Hannah Schmidt hat uns auf diesen Verein und das Mut-Perlen Projekt hingewiesen, da auch ihre Mutter in der Geschäftsstelle dieses Vereins aktiv ist und viele Projekte mitbetreut.

Wir als Schülervertretung der Realschule plus Lahnstein haben im Anschluss bei verschiedenen Schulveranstaltungen mit einem Kaffee- und Kuchenverkauf und mit zusätzlichen Spenden von Eltern und Lehrern insgesamt 800 € sammeln können und sind stolz darauf, diesen Betrag an den Verein krebskranker Kinder Koblenz e.V. überreichen zu können. Die Aktivitäten des Vereins sind ausschließlich nur mit Spendengeldern finanziert. Dies war auch unseren Schülerinnen und Schülern sehr wichtig, damit das Geld auch bei den Eltern und Kindern ankommt.

Wenn Sie den Verein ebenfalls unterstützen möchten, können sie sich auf der Vereinshomepage https://eikkk.de informieren.

Bildquellen:  https://eikkk.de (Logo und Perlenkette)

Lukas Gondro (Spendenübergabe)

Romfahrt 2018

Rom, die Hauptstadt Italiens, hat eine bereits 3000 Jahre bestehende Stadtgeschichte und besitzt eine immense Anzahl an geschichtlichen und monumentalen Bauwerken. Rom weist eine prächtige Historie vor und wird daher auch als die „ewige Stadt“ bezeichnet.

Seit 2010 wird an der Realschule plus Lahnstein die Romfahrt angeboten. Sie ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, die schönsten Orte der ewigen Stadt zu sehen und durch beispielsweise Stadtführungen näher kennenzulernen.

16 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 der Sekundarstufe 1 nahmen vom 13. Mai bis zum 17. Mai dieses Jahres daran teil. Bevor es nach Rom ging, verpflichteten sich die Schülerinnen und Schüler dazu, die Rom-AG zu besuchen. Diese wurde von Frau Eiselen und Herrn Cieslik geleitet. Die Schüler wurden dort auf die Romfahrt vorbereitet. Sie setzten sich detailliert mit den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Roms und dem Ablauf der Fahrt auseinander. Es wurden sogar Plakate zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten von den Schülern selbst erstellt. In Rom wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Bei der dreistündigen Stadtführung haben die Schülerinnen und Schüler unter anderem das größte je erbaute Amphitheater der Welt, das Kolosseum und das Forum Romanum besichtigt. Das Forum Romanum ist eine der wichtigsten Ausgrabungsstätten Roms. Für die alten Römer war dort früher das religiöse, politische und wirtschaftliche Zentrum der Stadt. Höhepunkte der Romreise waren unter anderem auch das Pantheon, der vermutlich als Tempel für alle Götter gebaut wurde, der Piazza Navona, die Spanische Treppe, der Trevi-Brunnen und der Petersdom, eine der größten und wichtigsten Kirchen der Welt. Der Schülergruppe wurde sogar die Chance gegeben, die Glaubenskongregation zu besuchen. Die Glaubenskongregation ist die wichtigste Einrichtung in der Vatikanstadt und normalerweise für Besucher nicht zugänglich.

Die Romfahrt wurde sehr positiv von den Schülern aufgenommen und viele können sich durchaus vorstellen, nächstes Jahr erneut mitzufahren.

Autorin: Linda Stäckel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schüler unterrichten Schüler – AG

Projekte mit der Goethe-Grundschule und dem Klassentag der 5d

„Ich fand es schön, dass ihr euch die Zeit für uns genommen habt.“
„Mir haben die Spiele sehr viel Spaß gemacht.“
„Darf ich nächstes Schuljahr auf dem Pausenhof zu euch kommen, auch wenn ich aufs Gymnasium gehe?“
„Ihr seid total nett und habt das toll gemacht!“

Das sind nur einige der Kommentare, die die 9.-Klässler der Realschule plus Lahnstein von Schülern des 4. Schuljahres zu hören bekamen. Dies geschah in einer Feed-Back-Runde unmittelbar nach dem durchgeführten Projekt der Schüler unterrichten Schüler – AG der RS plus Lahnstein und der Goethe Grundschule.

Die Teilnehmer der AG Celine Frank, Lena Hennrich, Lisa Klan,

Lara Lauer, Grace Mürlebach und Theresa Westermann – alle aus der Klasse 9b – haben sich zuvor im fast schon abgelaufenen Schuljahr 2017/18 das notwendige Handwerkszeug innerhalb der in zwei Stunden wöchentlich durchgeführten AG angeeignet. Hierzu gehören:

  • Tipps zum selbstbewussten Verhalten vor einer Gruppe
  • Kennenlernen und Aneignen von Übungsleiterrichtlinien
  • Planung und Durchführung von Spielen und Wettkämpfen mit jüngeren Schülern
  • Passende Reaktionen auf Störungen durch Schüler
  • Planung und Durchführung von Projekten mit der Grundschule
  • Unterstützungmöglichkeiten für Schüler im Ganztagesbereich

Am Dienstag, 15.05. und am Freitag, 25.05.18 konnten diese Fähigkeiten erprobt werden. Folgendes stand auf dem Programm:

  • Begrüßung und Kennenlernspiel mit Namenskärtchen sowie Gruppeneinteilung
  • Wettkampfspiel „Zeitungsballtransport“
  • Wettkampfspiel „Zeitungsballwurf“
  • Wettkampfspiel „Bello, Bello dein Knochen ist weg“
  • Siegerehrung
  • Abschlussrunde mit Feed-Back und Verabschiedung

Für alle Beteiligten war dies eine typische Win-Win-Situation. Neben begeisterten Grundschülern der 4a und c, die sehr angetan von der Abwechslung im Schulalltag waren und den stolzen AG–Schülerinnen waren auch die beteiligten Lehrer der Grundschule – Frau Liebschner und Frau Lohner – und auch der AG-Leiter Herr Winkler vollends begeistert. Somit war auch schnell klar, dass dieses Projekt im neuen Schuljahr weitergeführt werden soll.

Für die Schüler unterrichten Schüler – AG war damit ihre „Hilfslehrertätigkeit“ aber noch nicht zu Ende, denn das nächste Projekt war für Dienstag, 05.06.18 terminiert. Hierbei ging es um einen Klassentag der 5d, für den die Schüler eine Schatzsuche vorbereitet hatten. In vorher durchgeführten Spielen konnten die jeweiligen Gewinner Hinweise erhalten, die ihnen die Schatzsuche erleichterten. Nach den Spielen ging es dann im Eiltempo ans Suchen des Schatzes, der auch problemlos gefunden werden konnte und sich als „süße Überraschung“ entpuppte.

In einer zum Schluss durchgeführten Abschlussrunde wurde nicht nur der Schatz verspeist, sondern auch deutlich, dass die 5.-Klässler von ihren „Hilfslehrerinnen“ komplett begeistert waren.

Im nächsten Schuljahr wird die AG fortgeführt und somit werden weitere Projekte folgen.

Lukas Gondro

Heute für morgen säen –

„Tag des Schulgartens“ an der Realschule plus Lahnstein

„Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen“, sagte einst Marcus Tullius Cicero. Eine Schulbibliothek besitzt die Realschule plus Lahnstein schon längst. In diesem Schuljahr kommt nun auch ein schuleigener Garten dazu. Der Idee, die bereits vor einem Jahr in den Köpfen der naturinteressierten Schüler zu geistern begann und die auf die vollste Unterstützung ihrer Lehrer – Frau Anheier-Becker, Frau Witt und Herrn Linn – stieß, folgten Monate der Konzepterarbeitung und minutiösen Planung. Richtig loslegen konnten die Teilnehmer der Garten-AG erst nach dem ersten Spatenstich, welcher im März dieses Jahres erfolgte. Nun wurde der Boden fleißig umgegraben und gelockert, Kartoffeln, Gemüse und Obstbäume wurden gepflanzt und ein Teich mit winzigen Molchen angelegt. In einem Projekt des Technikunterrichts wurden sogar zwei Gartenhäuschen errichtet.

Die einst dürre und unfreundliche Grasebene verwandelte sich in einen grünenden Garten und war am bundesweiten Tag des Schulgartens, dem 12. Juni, kaum wieder zu erkennen! Zur feierlichen Eröffnung waren hohe Gäste angereist: Frau Dr. Goldschmidt, die Beauftragte des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten in Mainz, der Landrat des Rhein-Lahn-Kreises Frank Puchtler und der Bürgermeister der Stadt Lahnstein Adalbert Dornbusch, der dem Schulleiter Herrn Norbert Hißnauer einen Spendenscheck für die weiteren Gartenarbeiten überreichte. Alle Gäste betonten, wie wichtig der Lernort Schulgarten für die Stärkung des Umweltbewusstseins der jungen Menschen und ihre engere Bindung zur Natur in unserem digitalen Zeitalter ist. Die tollen musikalischen Beiträge des Schulorchesters unter Leitung von Frank Schmitz brachten Schwung und feierliche Stimmung in die Veranstaltung. Intensiviert wurde diese durch die anschließende Preisverleihung, die im Rahmen des Malwettbewerbs für das beste Schulgartenlogo stattfand. Im Anschluss an den offiziellen Teil durften alle interessierten Klassen zusammen mit ihren Lehrern den nun eröffneten Schulgarten besichtigen und wurden von den Schülern der Garten-AG sachkundig durch den Garten geführt. Kurzum, eine sehr gelungene Veranstaltung, die den Grundstein zum naturnahen Unterricht an der Realschule plus Lahnstein legte. Wir bedanken uns bei den Schülern der Garten- AG und ihren Lehrern für die bereits vollbrachte Arbeit. Ein besonderer Dank gilt dem Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten, dem Förderverein der Realschule plus, der Rhein-Lahn-Kreisverwaltung und den zahlreichen Spendern, vielen Firmen und Geschäftsleuten, die dieses Projekt durch ihre finanzielle Unterstützung erst ermöglicht haben.

Maria Ackermann

Backen für einen guten Zweck – Teil II

Kurz vor Ende des Schuljahres noch einmal Gutes tun. Dies war das Motto der evangelischen Religionsgruppe 6, die mit einem Kuchenverkauf erneut Spenden für den Lahnsteiner Verein „Sterntaler für Waisenhäuser in Burkina Faso e.V.“ sammelte. Bei diesem Verkauf konnten die Schülerinnen und Schüler 50,00 Euro erwirtschaften, die

sie Frau Baum, der Vorsitzenden des Vereins, Mitte Juni übergaben.Frau Baum bedankte sich herzlich für diese Spende, die dafür eingesetzt wird, Kindern in

Burkina Faso ein Mittagessen in ihrer Schule zu finanzieren. Wie schon bei der evangelischen Religionsgruppe Klasse 5 brachte Frau Baum als

Dankeschön kleine geschnitzte Elefanten aus Burkina Faso mit, die sie den fleißigen Kuchenbäckerinnen und -bäckern übergab.Dies war ein schöner Abschluss des Religionsunterrichts in der 6. Klasse.

Jutta Mannebach

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